Tapsy, geboren 21. Juni 2013

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Steckbrief

Name: Tapsy.

Tapsy ist da.
Rasse: Glatthaar,
Farbe: lilac p.e.,
Geboren: 21. Juni 2013,
Herkunft: Wiebelsheim,
Aufnahme: 2. April 2017,
Pflegestation: Kerstin,
Pflegebox: Nr. 1.
Tapsy wird von Hildegard und Jörg aus Echzell unterstützt.

Tapsy landete im Oktober 2016 zusammen mit ihrer älteren Freundin Lara, mit der sie schon ihr Leben lang zusammen war, bei der Tierhilfe Rhein-Hunsrück e.V., sprich bei Sybille in Wiebelsheim. Wir kennen uns schon ewig und sind genauso lange im Meerschweinchen-Tierschutz aktiv. Tapsy und Lara wurden zusammen mit Stupsi zwischendrin auch schon einmal vermittelt, kamen aber alle drei wieder zurück. Die Tiere saßen bei angekündigten Nachkontrolle im Dreck und waren selbst eine Woche später noch nicht gemistet. Das geht ja mal gar nicht. Also holte Sybille Stupsi mit Tapsy und Lara wieder zurück.

Wie es der Zufall will, entdeckten wir die hübsche Tapsy mit ihren roten Himbeeraugen und der tollen Farbe. Da Tapsy und Lana aneinander hingen und sich Tapsy an ihr orientierte, gab es die beiden nur im Doppelpack. Auch kein Thema für uns, nur leider sollte es nicht sein. Lara schlief am 20. März 2017 ganz friedlich ein, bevor wir sie abholen konnten.

Denn unser Besuch bei Sybille, um Stupsi für Elkes Piratinnen abzuholen, war erst für den 2. April 2017 geplant. Dort warteten Stupsi (jetzt Calimero) und Tapsy schon darauf, nach Hessen auszuwandern. In welche Gruppe würde sich die zierliche Tapsy integrieren?

Tapsy ist angekommen.

Bei Luna und Joschi wurde Tapsy von dem Pärchen regelrecht in die Zange genommen und angegriffen. In der großen Rentnergruppe mit Kastrat Feivel und seinen Mädels Marie, Night, Lizzy und Zessi, wurde Tapsy hingegen ganz friedlich aufgenommen. Mit ihren 900 g passt sie größen- und gewichtsmäßig auch prima hinein.

Sybille war auch erleichtert: „Das freut mich sehr. Da kann sich Tapsy in der Gruppe verstecken.“ Haremswächter Feivel ist auch ganz angetan von dem feschen Mädel und siehe da, Tapsy ist sehr oft in seiner Nähe zu finden. Mal schauen, ob Tapsy einen neuen Freund oder/und eine neue Freundin findet.

Tapsy bei ihrer Ankunft.

Gartenausflug von Pflegebox Nr. 1.

Herzlich willkommen Tapsy bei den Piratenschweinchen.

Donnerstag, 4. Mai 2017
Tapsy ist frisch verpatet
Nach dem Abschied von Siggi haben sich Hildegard und Jörg die noch patenlose Tapsy ausgesucht. Vielen lieben Dank Ihr beiden, dass Ihr unsere Piraten weiter unterstützt mit einem herzlichen Glückwunsch zu Eurer fünften Piratin. Mit Tapsy bleiben Euch Siggis Himbeeräuglein erhalten. Tapsy ist eine kleine aufgeweckte Dame, auch ihr Gewicht steigt schon seit der Ankunft (950 g).

Tapsy, Night, Kingkong, Maya und Marie schmeckt’s im September 2017.

Night Mitte September 2017 mit Kingkong, Maya, Marie und Tapsy.

Tapsy im September 2017

Das Gras schmeckt!

Tapsy und Maya im Oktober 2017.

Tapsy im Oktober 2017

Sonntag, 7. Januar 2018
Boxen-Umzug
Zur Gesellschaft von Oma Kingkong, die die große Crew wegen ihrer Arthrose in den Hinterbeinchen verlassen musste, zog die umgängliche Tapsy mit in Box Nr. 2 um. Denn sie nervt das altersschwache Mädchen nicht. Als Haremswächter kam der halbblinde Tamso dazu, um auf die beiden aufzupassen.

Montag, 3. Dezember 2018
Tapsy ist herzkrank
Im November fiel bei Tapsy eine ruckartige Atmung auf. Bei der ersten Untersuchung war sie an der Blase sehr empfindlich und wir vermuteten, sie tut ihr weh. Tapsy bekommt schon seit dem Sommer etwas Allrodin, weil sie sich ohne immer den Bauch nass pieselte – also anders als bei einer Blasenentzündung, wo das Hinterteil hinten hoch nass wird.

Bei der zweiten Untersuchung wurde Tapsy geröntgt und Frau Dr. Seitz zeigte uns auf den Röntgenbildern das stark vergrößerte Herzchen von Tapsy! Dieses ist so groß, dass es der Luftröhre Platz wegnimmt, wodurch ihre Atmung sehr ruckartig wirkt.

Außerdem sahen wir einen Blasenstein auf den Bildern, der aber schon sehr nahe am Blasenausgang war. Dieser fiel bei der weiteren Untersuchung durch die zappelige Tapsy von selbst einfach heraus und landete plumps einfach auf dem Behandlungstisch. Das Allrodin hat also geholfen und wird fortgesetzt mit Blasen- und Nierentee zum Wässern.

Tapsy braucht außerdem Herzmedizin! Vorsichtig fragte Frau Dr., ob wir noch Lanitop-Tropfen hätten. Diese gibt es nämlich nicht mehr und mit den anderen neuen Medikamenten hat Frau Dr. noch keine Erfahrungswerte. Dank Capt. Jack vor drei Jahren haben wir sogar noch ein fast volles Fläschchen im Kühlschrank – Gott sei Dank! Obwohl es bereits abgelaufen ist, hilft es!

Morgens 0,4 ml Scilla und abends immer zur selben Uhrzeit bekommt Tapsy seit dem 19. November 2018 nun einen „wertvollen“ Lanitop-Tropfen. Frau Dr. Seitz war über die Wirkung letzte Woche sehr erfreut. Tapsy ruckelt nicht mehr so beim Atmen und Frau Dr. konnte deutliche Herztöne hören. Ihr O-Ton: „Keiner würde das abgelaufene Lanitop mehr verwenden, aber mach weiter so.“

Seitdem ist Tapsy auch wieder munterer und schläft nicht mehr so viel. Am Wochenende zog sie nach dem Abschied von Kingkong mit ihrem blinden Tamso in den großen 140er Käfig in die Raummitte um.

Pflegebox Nr. 2 im November 2018.

Tamso, Kingkong und Tapsy im November 2018.

Tapsy im November 2018

Tapsy im Dezember 2018.

Tamso und Tapsy im Dezember 2018.

Tapsy im Dezember 2018

Sonntag, 24. November 2019
Zurück in der großen Gruppe
Tapsy geht’s mit ihrer Herzmedizin (Lanitop und Scilla) weiterhin prima. Sie ruckelt nicht mehr beim Atmen und hat auch wieder eine schöne Meerifigur bekommen, ist nicht mehr so pummelig wie noch letztes Jahr. Da ihr Gewicht Anfang des Jahres als abwärts ging und Frau Dr. Seitz im Mai nichts finden konnte, bekommt Tapsy seitdem zusätzlich Traumeel. Daraufhin hielt sich ihr Gewicht konstant bei ca. 950 g.

Nachdem ihr Partner Tamso nun ein Engelchen wurde, durfte Tapsy letzte Woche wieder in ihre große Crew in Box 1 wechseln.

Pflegebox Nr. 1 nun zu fünft im November 2019

Maya, Ms. Flöckchen, Tapsy, Big Merle und Looky im November 2019

Unsere Piraten in der Senioren-Bodega

Alle fünf von oben im November 2019

Kapitän Looky findet sein viertes Mädel voll dufte und auch mit den drei Mädels Ms. Flöckchen, Big Merle und Maya kommt Tapsy wieder gut zurecht. Allerdings brachte so viel Aufregung einhergehend mit mehr Bewegung in der ersten Woche einen Gewichtsverlust von 80 g mit sich, den Tapsy hoffentlich bald wieder aufholt.

Montag, 22. Juni 2020
Happy Birthday Tapsy
“Happy Birthday Tapsy,
wünschen wir Dir zu Deinem 7. Geburtstag. Leider können wir in dieser Zeit nicht persönlich bei Dir erscheinen. Aber ein kleines Trostpflaster liegt bei Cavialand für Dich bereit. Deine Pflegemama wird es sicherlich in den nächsten Tagen für Dich und Deine Kumpels abholen.
Liebe Grüße
Hildegard und Jörg“

Mit diesen lieben Zeilen überraschte uns gestern Morgen Tapsys Patenfamilie und wir hätten beinahe wirklich ihren Geburtstag übersehen. Dankeschön Euch beiden für die Erinnerung. (c;

Tapsy fühlt sich in der Seniorenbodega sauwohl und beansprucht das eine Haus in der Ecke für sich. Bis Februar blieb auch alles ruhig in der großen Gruppe. Dann verließen uns Maya, Oma Flöckchen und Looky nach und nach innerhalb nur einer Woche, so dass Tapsy plötzlich nur noch mit Oma Merle zusammen war.

Die Seniorenbodega mit Tapsy und Oma Merle im März 2020

Das sorgte für etwas Reiberei, Zickenalarm eben – bis Sir Felix im April 2020 als neuer Beschützer bei den Mädchen anheuerte und mit seiner ausgeglichenen ruhigen Art, beide flugs um seine Pfote wickelte. Die Harmonie war wieder hergestellt.

Tapsy mit Sir Felix in der Mitte und Oma Merle im April 2020

Mitte Mai 2020 leerte sich ihre alte Herzmedizin, die es so nicht mehr gibt. Zum Glück verträgt sie die neue Medizin sehr gut, 1 x 0,25 ml Lenoxin abends, zusammen wie vorher mit 1 x 0,5 ml Scilla morgens und 2 x täglich Traumeel. Noch zwei Allrodintabletten im Blasen- und Nierentee dazu zur Blasensteinvorbeugung morgens und abends – und Tapsy hält ihr Gewicht rund um die 900 g.

Tapsy und ihr neues Herzmedikament nebst dem Scilla-Nachschub im Mai 2020

Tapsy und Sir Felix im Mai 2020

Tapsy geht’s also prima. Wäre da nicht dieser komische winzige Knubbel unterm Bauch am Knochen – ein sogenannter Knochentumor, den wir erstmals bei Black Brownie kennenlernten – wäre die Welt voll in Ordnung. Diese Tumore wachsen und sind irreparabel!